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In diesem Register werden Voreinstellungen für den Dateinamen und die ZIP-Verschlüsselung festgelegt.
ZIP - Dateiformat Das ZIP-Dateiformat ist ein weit verbreitetes Format zur komprimierten Archivierung von Dateien. Die Archivdateien tragen üblicherweise die Endung .zip. Das Dateiformat und das Kompressionsverfahren Deflate sind Public Domain und erlangten unter anderem dadurch eine weltweite Verbreitung und Bedeutung.
Z-Scan2send nutzt das ZIP-Format 4.5, und unterstützt sowohl die LZMA- als auch die ältere Deflate-Kompression.
Einige Freeware ZIP Programme und ältere WinZip Versionen arbeiten ausschließlich mit einem älteren ZIP-Format (2.04g) und können weder AES-Verschlüsselung noch Archive mit LZMA -Kompression lesen oder entpacken!
Zip-Name Hier geben Sie den Datei-Namen für die automatische ZIP-Erstellung an.
Automatisch hochzählen von Mit dem automatischen Hochzählen wird eine Dateinamen-Erweiterung aktiviert. Somit wird sichergestellt, dass ältere ZIP-Archive nicht überschrieben werden.
Passwort-Verschlüsselung Die Verschlüsselungsfunktion von Z-Scan2Send bietet Ihnen eine Möglichkeit, vertrauliche Dokumente in Ihren Archiven vor dem Zugriff durch unberechtigte Personen zu schützen. Das ZIP-Archiv, das Sie schützen möchten, werden von Z-Scan2Send anhand eines von Ihnen festgelegten Passwort verschlüsselt. Der ursprüngliche Inhalt der verschlüsselten Dateien lässt sich anschließend nur noch nach Eingabe des richtigen Kennworts wieder extrahieren. Geben Sie hier ein Passwort ein, wenn Ihre ZIP-Archive durch ein Passwort geschützt werden sollen. Ist das ZIP-Archiv geschützt, kann nur noch das Inhaltverzeichnis der Datensicherung eingesehen werden. Die Dateien selbst können (ohne Passwort) weder angezeigt noch zurückgesichert werden.
Das Passwort kann ein bis maximal 32 Zeichen enthalten. Erlaubt sind die Zeichen: 0-9, a-z, A-Z und die Symbole/Sonderzeichen ?.-;+:@*<># . Bitte beachten Sie die Unterscheidung von Groß -und Kleinbuchstaben. Im Allgemeinen sind längere Kennwörter (z. B. Kennwörter mit acht oder mehr Zeichen) sicherer als kurze und Kennwörter, die sowohl Buchstaben als auch Ziffern enthalten sicherer als solche, die nur aus Buchstaben bestehen.
Verschlüsselungsmethoden Es stehen zwei Verschlüsselungsmethoden für ZIP-Dateien bereit:
•AES-Verschlüsselung Der Advanced Encryption Standard, kurz AES, ist das Ergebnis einer dreijährigen öffentlichen Ausschreibung der US-amerikanischen Normierungsbehörde NIST (National Institute of Standards), nach der die so genannte Rijndael-Verschlüsselungsmethode als Federal Information Processing Standard eingeführt wurde.
Z-Scan2Send unterstützt die AES-Verschlüsselung auf zwei verschiedenen Sicherheitsstufen: 128- und 256-Bit-AES. Die Bitwerte geben die Größe des für die Verschlüsselung der Daten verwendeten Schlüssels an. Die 256-Bit AES-Verschlüsselung ist sicherer als die 128-Bit AES-Verschlüsselung, doch beide bieten ein deutlich höheres Maß an Sicherheit als die herkömmliche PKZIP 2.04-Standardmethode. Ein Vorteil der 128-Bit AES-Verschlüsselung besteht darin, dass das Verschlüsseln und Entschlüsseln einer Datei etwas weniger Zeit in Anspruch nimmt.
Die Sicherheit Ihrer Daten hängt nicht nur von der Leistungsfähigkeit der Verschlüsselungsmethode sondern auch von Ihrem Kennwort ab. Hierbei spielen sowohl die Länge und Zusammensetzung des Kennworts als auch die Maßnahmen eine Rolle, die Sie treffen, um es vor unberechtigten Personen geheim zu halten.
Beachten Sie, dass die für die Speicherung AES-verschlüsselter Dateien verwendete Erweiterung des ZIP-Dateiformats von älteren Zip-Programmen nicht unterstützt wird und diese Dateien von den meisten anderen Komprimierungsprogrammen ebenfalls noch nicht verarbeitet werden können.
•PKZIP 2.04-Standardverschlüsselung Dieses ältere Verschlüsselungsverfahren bietet einen gewissen Schutz vor dem Zugriff durch unberechtigte Benutzer, da die in einem Archiv enthaltenen Dateien nur nach Eingabe des Kennworts entpackt werden können. Allerdings ist das PKZIP 2.04-Verschlüsselungsformat relativ unsicher und wird einem gezielten Zugriffsversuch mithilfe spezieller Werkzeuge zur Kennwortermittlung nicht standhalten.
Die PKZIP 2.04-Verschlüsselung allein reicht also nicht aus, um wirklich vertrauliche Daten in angemessener Weise zu schützen. Wenn Ihre Daten ein höheres Maß an Sicherheit erfordern, sollten Sie daher auf die oben beschriebene AES-Verschlüsselung zurückgreifen.
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